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Kalter Süden

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Gerade gelesen: „Kalter Süden“ von Liza Marklund (Ullstein, 518 Seiten, 19,90 Euro).

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Kürzlich beim Buchhandel meines Vertrauens.
Ich: „Haben Sie den neuen Krimi von Liza Marklund? Wie hieß der denn jetzt gleich noch…“
Buchhändlerin (schnippt mit den Fingern): „ Kalter Süden!“
Ich: „Genau.“
Buchhändlerin (mit konzentriertem Blick in den PC): „Als Hardcover ist es auf Lager…. aber gibt’s das nicht auch schon als Paperback?“ Das müsste doch eigentlich…“
Ich: „Nee, gibt’s nicht. Hab‘ ich schon geguckt.“
Buchhändlerin: „Ah, hier steht’s. Das Taschenbuch erscheint im November. Also, wenn Sie noch so lange warten möchten…“
Ich (kopfschüttelnd, mit Panik in der Stimme): „Nein! Ich nehm’s direkt mit!“

Es gibt nicht viele Autoren, die dafür sorgen, dass ich Essen anbrennen lasse, das Telefon ignoriere und Verabredungen absage, aber Liza Marklund kann das. Seit ich vor einigen Wochen den ersten Annika-Bengtzon-Krimi gelesen habe, bin ich abhängig und habe – in einem Rutsch – alle gelesen, die bisher in der Reihe erhältlich sind. Aber was macht die Geschichten so gut?
Marklund macht vieles richtig, was einen spannenden Roman ausmacht: Sie erzählt die Geschichte aus mehreren Perspektiven (sorgt für Tempo), sie schreibt sinnlich (der Leser riecht, sieht, schmeckt und fühlt mit den Figuren), ihre Hauptperson hat Fehler, Ecken und Kanten (supertolle Helden sind doof, und man kann sich nicht mit ihnen identifizieren), und sie bietet dem Leser eine komplexe Geschichte an, die sorgfältig recherchiert ist.
Da macht auch „Kalter Süden“ keine Ausnahme. Dieses Mal verschlägt es die schwedische Journalistin Annika Bengtzon nach Spanien, wo sie hinter die Fassade von Millionärsvillen und Hochsicherheitstrakte blickt.
Wenn man unbedingt etwas kritisieren wollte, könnte man anmerken, dass die Geschichte mittlerweile fast etwas zu komplex und damit in Teilen ein bisschen unrealistisch ist.
Aber hey – that’s fiction, und man liest ja ein Krimi und kein Sachbuch!

Kategorie: Bücher & Events

Eher drinnen als draußen

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Hach, was war das doch für eine schöne Lesung! Und da machte es auch gar nichts, dass die Veranstaltung wegen der frischen Temperaturen drinnen statt draußen stattfinden musste. Die Atmosphäre im Art Café des Horst-Janssen-Museums war lauschig, die 45 Gäste gut aufgelegt und meine „Veranstaltungspartnerin“ ein Glücksfall. Birgit Rabbels hat ihrer Geige tolle Klänge entlockt und sich mühelos darauf eingestellt, dass sie ohne ihre Kollegen des Staatsorchesters auskommen musste und statt im Orchestergraben neben einer Autorin saß, die von Mord & Totschlag erzählt hat.
Ein herzliches Dankeschön geht noch einmal an das Frauenbüro für die engagierte Organisation und das tolle Konzept!

Kategorie: Bücher & Events | Tags: ,

Crime Time im Horst-Janssen-Museum

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Es ist zwar noch ein bisschen hin, aber ich kann ja schon mal auf eine Veranstaltung hinweisen:

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Am Freitag, 3. September, lese ich ab 20 Uhr im Art-Café des Horst-Janssen-Museums. Ebenfalls mit dabei ist Birgit Rabbels, für die die Veranstaltung etwas ungewöhnlich sein wird – meist spielt sie ihre Geige nämlich im Oldenburgischen Staatstheater. Es wird eine nette Veranstaltung in lockerer und entspannter Atmosphäre, bei der übrigens auch ein Kapitel aus meinem nächsten Buchprojekt zu hören ist. Alle weiteren Infos gibt’s hier, wir freuen uns auf viele Gäste!

Kategorie: Bücher & Events | Tags: