… habe ich mir ein Bahn-Ticket für den nächsten Trip nach Berlin gekauft. Und während ich mir sehr progressiv vorkam und mein erstes Online-Schnäppchen ganz beiläufig Freunden gegenüber erwähnte, schlug mir blankes Unverständnis meiner Gesprächspartner entgegen. Frei nach dem Motto: Was? Du hast noch NIE bei ebay gekauft? Wie geht DAS denn? Ich hätte wahrscheinlich genauso gut erzählen können, dass ich gerade von einem grünen Wählscheiben-Telefon zur schnurlosen Tastenvariante gewechselt habe, die Reaktion wäre wohl die gleiche gewesen.
However: Ich gehe lieber selbst auf Flohmärkte als virtuell einzukaufen (besonders der Oldenburger Nachtflohmarkt ist sehr gemütlich), habe bis vor kurzen noch brav meine Überweisungen zum Schalter getragen (ein Plausch mit den Bankmenschen ist doch auch ganz nett) und drucke mir machmal sogar noch digitale Fotos aus (Skandal!), um sie in ein altmodisches Ringbuch einzukleben. Ich finde, so eine gewisse „Retro“-Portion sollte man sich ab und zu mal gönnen.
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Hmmmm, habe ich hier durch Zufall den viel diskutierten topmodernen und noch hoch geheimen neuen Mini-Audi entdeckt, der 2010 in Serie vom Band läuft? Oder handelt es sich beim Besitzer vielleicht um einen kleinen Scherzkeks?

(gesehen in La Trinité sur Mer, Bretagne)
„Parklife“ heißt die Rubrik des Oldenburger Kulturmagazins „Stadtpark“, in der jeden Monat zwei Oldenburger vorgestellt werden. Und in der aktuellen
Juni-Ausgabe bin ich dran!

Eine schöne Sache, denn ich bin schon länger ein Fan der Bilder von Amir Nova. Der Grund: Er hat nicht nur ein gutes Auge für Details, sondern auch eine ganz eigene Art, die Fotos digital zu bearbeiten (kleine Auswahl gefällig? Einmal hier gucken, bitte).
Die Frage, was zum Teufel er mit dem Material am Rechner anstellt, haben sich offenbar auch schon andere gestellt: Beim Fotoshooting hat Amir mir erzählt, dass er neulich einen Anruf von einem Uni-Dozenten bekommen hat, der mit seinen Foto-Studenten im Seminar die Bilder analysierte. Weil Amir ein schlaues Kerlchen ist, hat er ihm die Technik natürlich nicht verraten.
Mir übrigens auch nicht – da half leider auch kein dezenter Bestechungsversuch meinerseits in Form von zwei Bechern Kaffee…