Kategorie-Archiv: Bücher & Events

Kleine Morde an der Leine

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Ich hab’s mir ja schon fast gedacht: Nicht nur in Oldenburg, auch rund um Hannover gibt es nette Schreibtischtäterinnen!
Ein paar davon habe ich diese Woche beim Regionalstammtisch der Mörderischen Schwestern im Alexander kennen gelernt, was sehr interessant war. Mit dabei waren Annette Petersen, Cornelia Kuhnert, Cosima Bellersen Quirini, Sigrid Hunold-Reime und zwei weitere Krimi-Ladys, die zu mir als Neuzugang ebenfalls sehr freundlich waren, deren Namen mir aber partout nicht mehr einfallen wollen (sehr peinlich, muss ich nächstes Mal dringend nachfragen, ähem…).  Themen waren unter anderem Cornelias neues Buch, das Frauenkrimifestival in Berlin und etwas ziemlich Spannendes, das leider noch nicht ganz spruchreif ist. Wird nachgeliefert!

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Voll zerstöckelt

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So, das Hotel ist gebucht, das Programm genau unter die Lupe genommen: Ich freu‘ mich schon auf die Vollversammlung der Mörderischen Schwestern im November in Berlin! An dem Wochenende findet in der Alten Pumpe übrigens auch das Frauenkrimifestvial „Zerstöckelt“ mit einer Lady’s Crime Night am 19. November statt. Wer in der Nähe ist, sollte vorbeischauen – es wird bestimmt ein spannender & temporeicher Abend!

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Kalter Süden

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Gerade gelesen: „Kalter Süden“ von Liza Marklund (Ullstein, 518 Seiten, 19,90 Euro).

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Kürzlich beim Buchhandel meines Vertrauens.
Ich: „Haben Sie den neuen Krimi von Liza Marklund? Wie hieß der denn jetzt gleich noch…“
Buchhändlerin (schnippt mit den Fingern): „ Kalter Süden!“
Ich: „Genau.“
Buchhändlerin (mit konzentriertem Blick in den PC): „Als Hardcover ist es auf Lager…. aber gibt’s das nicht auch schon als Paperback?“ Das müsste doch eigentlich…“
Ich: „Nee, gibt’s nicht. Hab‘ ich schon geguckt.“
Buchhändlerin: „Ah, hier steht’s. Das Taschenbuch erscheint im November. Also, wenn Sie noch so lange warten möchten…“
Ich (kopfschüttelnd, mit Panik in der Stimme): „Nein! Ich nehm’s direkt mit!“

Es gibt nicht viele Autoren, die dafür sorgen, dass ich Essen anbrennen lasse, das Telefon ignoriere und Verabredungen absage, aber Liza Marklund kann das. Seit ich vor einigen Wochen den ersten Annika-Bengtzon-Krimi gelesen habe, bin ich abhängig und habe – in einem Rutsch – alle gelesen, die bisher in der Reihe erhältlich sind. Aber was macht die Geschichten so gut?
Marklund macht vieles richtig, was einen spannenden Roman ausmacht: Sie erzählt die Geschichte aus mehreren Perspektiven (sorgt für Tempo), sie schreibt sinnlich (der Leser riecht, sieht, schmeckt und fühlt mit den Figuren), ihre Hauptperson hat Fehler, Ecken und Kanten (supertolle Helden sind doof, und man kann sich nicht mit ihnen identifizieren), und sie bietet dem Leser eine komplexe Geschichte an, die sorgfältig recherchiert ist.
Da macht auch „Kalter Süden“ keine Ausnahme. Dieses Mal verschlägt es die schwedische Journalistin Annika Bengtzon nach Spanien, wo sie hinter die Fassade von Millionärsvillen und Hochsicherheitstrakte blickt.
Wenn man unbedingt etwas kritisieren wollte, könnte man anmerken, dass die Geschichte mittlerweile fast etwas zu komplex und damit in Teilen ein bisschen unrealistisch ist.
Aber hey – that’s fiction, und man liest ja ein Krimi und kein Sachbuch!

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