Kategorie-Archiv: Bücher & Events

Wie viele Personen braucht ein Buch?

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Schreiben ist Handwerk, und das muss man üben, üben, üben. Genau das habe ich jetzt wieder fleißig getan, und zwar – Überraschung! – bei einem Seminar auf Spiekeroog.

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Die Tour war nicht mein erster literarischer Abstecher auf die Insel, sondern bereits mein dritter. Und das hat gute Gründe: Spiekeroog ist einfach knuffig, das Künstlerhaus bietet den perfekten Rahmen für frische Ideen, und Sandra Lüpkes gibt viele fundierte Schreib-Tipps, auf die man allein nie gekommen wäre. Das Resultat des Coachings: Die Figuren sind jetzt dreidimensionaler, die Geschichte wurde von fiesen Exkursen entrümpelt, und Wortdoppelungen und komische Wiederholungen sind gnadenlos gestrichen. Außerdem ging es um spannende Fragen wie „Wie viele Personen braucht ein Buch?“ oder „Welche Erzählperspektive ist die richtige für meinen Roman?“. Die Antworten verrate ich nicht, aber ich hoffe, dass man sie in meinem nächsten Buch findet.

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Auch wenn ich auf Spiekeroog viele schöne Ecken bereits kannte (siehe dazu meinen Reisebericht), habe ich etwas nettes Neues entdeckt: Die Bar Old Laramie versteckt sich am Westend auf dem Weg zum Zeltplatz hinter den Dünen. Die Getränke sind lecker, die Gäste bunt gemischt, und die Atmosphäre ist herrlich entspannt. Hingehen!

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Von der Zelle zur Lesung

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An einigen Tagen passt einfach alles, und der Freitag dieser Woche fällt eindeutig in diese Kategorie. Denn: Das Nord-Sommertreffen der  „Mörderischen Schwestern“ in Oldenburg hat viel Spaß gemacht und war für alle eine spannende Veranstaltung – für die Autorinnen und abends (hoffentlich) auch für die Gäste.
Los ging’s mit einem Termin bei der Polizeiinspektion Oldenburg-Stadt/Ammerland, in der wir einen Blick hinter die Kulissen werfen durften.

sommertreffen_7-okHatten ziemlich viele Fragen und bekamen auf (fast) alle eine Antwort (von links): Ulrike Barow, Heidrun Weitz, Alexa Stein, Martina Jansen, Christiane Franke, Eva Almstädt, ich, Birgid Böseler, Kathrin Wischnath und Jane Looschen. (Bilder: Natascha Manski/Reinhold Manski)

Und was für einen! Zwei Stunden waren eigentlich geplant, aber Krimifrauen haben grundsätzlich Fragen ohne Ende („Welche Waffen tragen Polizisten?“ „Wie groß sind die Gewahrsamzellen?“ „Braucht man einen richterlichen Beschluss, um die Mobilfunkdaten überwachen zu können?“…) und wollen jedes kleinste Detail wissen, so dass es schließlich fast vier Stunden wurden. Pressesprecher Markus Scharf hatte eine Engelsgeduld und drückte auch dann nicht aufs Tempo, als klar war, dass wir den Zeitrahmen ordentlich sprengen würden. Herzlichen Dank, wir haben an diesem Nachmittag viel gelernt! Zu seiner Pressemitteilung über unseren Besuch geht’s hier.

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„Gibt’s einen ersten Verdacht?“ Spurensicherer Lothar Bendig erklärte, wie die Arbeit am Tatort abläuft.

Und da man es ja ausnutzen muss, wenn sich so viele Schreibtischtäterinnen in einer Stadt aufhalten, ging es abends in der Landesbibliothek Oldenburg mit einer Ladys‘ Crime Night weiter: Jede von uns hat sechs Minuten aus einem Krimi gelesen, dann meldete sich der Wecker, und es war Schluss – meist mitten im Satz und immer in einer spannenden Szene.
Wohl auch wegen der tollen Pressevorberichterstattung war die Bude voll: Trotz besten Grillwetters waren rund 70 Gäste da und verfolgten die Krimihappen aus Lübeck, Bremen, Oldenburg & Co.

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„Unser nächster Gast kommt aus…“: Zusammen mit Birgid Böseler habe ich den Abend moderiert. Gar nicht so einfach, so was.

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Die Konkurrenz war groß (bestes Wetter), aber wir haben uns durchgesetzt: Der Vortragssaal in der Landesbibliothek war voll. Ein paar Männer waren übrigens auch da.

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„Wie geht’s weiter?“: Nach den Sechs-Minuten-Lesungen wollten viele Gäste auf die Fortsetzung nicht verzichten – und haben das passende Buch gesucht.

Ein herzliches Dankeschön geht an das Team der Landesbibliothek, das uns bei den Vorbereitungen super unterstützt hat und für die Veranstaltung einen perfekten Rahmen geboten hat.
P.S.: Ach ja, die Presse war auch da – und ihr hat’s gefallen!

„Schau mir in die Augen, Kleiner“ …

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… „Nö, wenn Du so guckst, mach‘ ich sie lieber zu…“

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„Nach oben offen“ heißt das Literaturfestival im beschaulichen Wiesmoor, das ich jetzt besucht habe. Wieso es sich dabei um eine ungewöhnliche Veranstaltung handelt, wieviele Bücherfans zu Gast waren und warum Andrea Sawatzki und Christian Berkel allen Grund zu Freude hatten, verrate ich in Kürze.
P. S.:  Die beiden Schauspieler haben übrigens die meiste Zeit sehr freundlich geguckt und waren extrem nett! Der Schnappschuss ist also etwas schräg, aber auf keinen Fall typisch …