Kategorie-Archiv: Bücher & Events

Wurzeleintopf: Das Rezept

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Nachdem ich festgestellt habe, dass jeden Monat einige Nutzer auf meiner Homepage landen, die nach dem Schlagwort „Wurzeleintopf“ suchen (ich habe ein schickes Programm, das mir so was verrät), gibt’s nun das Rezept dazu. Ich bin ja gar nicht so.

Wuddeldick (Wurzeleintopf)
(nach einem Rezept von Emma Harms)

Zutaten: 500 g gemischtes Gehacktes, 1000 g Möhren, 500 g Kartoffeln, Gemüsebrühe, Salz & Pfeffer, ein Bund Petersilie, Apfelmus
Zubereitung: Das Hackfleisch in einem Topf scharf anbraten, bis es krümelig ist. Die Möhren putzen und in dünnen Scheiben oder kleinen Würfeln auf das Hack geben. Salzen, pfeffern.
Den Topf mit Gemüsebrühe auffüllen, bis das Hack-Möhren-Gemisch bedeckt ist. Circa 20 Minuten köcheln lassen.
Die geschälten, gewürfelten Kartoffeln darüber schichten. Weitere 10 – 15 Minuten köcheln lassen. Petersilie waschen, hacken und hinzu geben, alles vermengen. Nach Belieben noch mal salzen & pfeffern.
In Butjadingen wird dazu Apfelmus gereicht.

Übrigens: Der Wurzeleintopf ist das Lieblingsgericht einer Hauptfigur in der Geschichte „Betreff: Das Geheimnis“. Worum’s da geht? Sag‘ ich nicht, kann man aber in den Mörderischen MarschMenschen nachlesen 😉

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Kulinarisches & LitCologne

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Ich bin gerne in Köln (da hab‘ ich schließlich studiert), und ich mag Literatur (Überraschung!) – warum war ich eigentlich bisher noch nie auf der LitCologne?
Egal, dieses Jahr hab‘ ich es nachgeholt und mir eine Lesung von Anthony McCarten im Gloria-Theater angesehen. Der Neuseeländer war gut aufgelegt und gab unterhaltsame Antworten auf Margarete von Schwarzkopfs Fragen, die den Abend gewohnt souverän moderierte. Etwas stolpernd kämpfte sich dagegen der Schauspieler, der die deutschen Passagen vorlas, durch den Text. In der Federwelt gibt es eine schicke Rubrik zum Thema „Lesungen“, die jedes Mal endet mit der Feststellung „Jemanden gut zu unterhalten ist eine Frage der richtigen Vorbereitung“. Stimmt! Und in diesem Fall war da noch ein bisschen – ähhh – Luft nach oben.
Aber: Wir hatten einen schönen Abend, das Kölsch war auch mal wieder lecker, und ich habe mich tüchtig gefreut, dass ich nach mehreren Jahren Abstinenz einen Zwischenstopp beim weltbesten Falafelimbiss einlegen konnte.

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Print versus Electronic

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Wird das E-Book bald das gedruckte Buch ablösen? Werden die Leser sich die Inhalte – zack – innerhalb von Sekunden aus dem Netz herunter laden, weil es a) einfacher und b) günstiger ist? Und: Ist die Herstellung überhaupt deutlich billiger? Der letzten der drei Fragen geht ein interessanter Artikel in der New York Times nach.
Schade wär’s ja schon. Als haptisches Wesen mag man doch das Gefühl, ein gedrucktes Buch in den Händen zu halten, es aufzuschlagen und die rauen Seiten umzublättern. Außerdem riecht ein neues Buch unvergleichlich gut, nämlich nach unentdeckten Geschichten, in die man idealerweise so tief abtauchen kann, dass man die Zeit vergisst.
Zugegeben: Das ist vermutlich eine sehr romantische Vorstellung des Leseprozesses. Und für die digitale Generation, die mit Facebook, Twitter & Co. aufwächst, bestimmt so gar nicht mehr nachvollziehbar 😉

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