… es mich auf Schauplatzsuche fürs nächste Romanprojekt immer wieder an die Küste zieht… Hier gibt’s wenig Hektik und trotzdem viel zu gucken!

P.S.: Und die Granatbrötchen sind auch ziemlich lecker…
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… es mich auf Schauplatzsuche fürs nächste Romanprojekt immer wieder an die Küste zieht… Hier gibt’s wenig Hektik und trotzdem viel zu gucken!

P.S.: Und die Granatbrötchen sind auch ziemlich lecker…
Schön war’s bei der Matinee! Ich glaube, die rund 50 Gäste fanden das auch – zumindest haben sie gespannt zugehört und nach der Lesung fleißig signierte Bücher gekauft.

(Bild: Kerstin Seeland)
Das interessanteste Gespräch hatte ich im lauschigen Museumsgarten mit einem auf Harriersand lebenden Künstler, der sehr unzufrieden war mit dem Ende meiner Geschichte „Ruhe, bitte!“. Der Grund: Er war der Meinung, dass in dem Kurzkrimi der falsche Charakter das Zeitliche gesegnet hatte. Warum ich denn nicht lieber den anderen, doch viel unsympathischeren Protagonisten schreibend ins Jenseits befördert hätte? Ich habe ihm erklärt, dass ich das Opfer ja nicht nach politisch korrekten oder Sympathie-Gesichtspunkten ausgewählt habe, sondern vielmehr nach … ähm … ähh… ja, nach welchen Kriterien eigentlich genau… ? Eine schlaue Antwort ist mir auch später im Auto auf der Rückfahrt noch nicht eingefallen.
Fazit: Man kann im Nachinein nur sehr schwer nachvollziehen, wie Ideen entstehen und warum man den Plot so gestrickt hat, wie er jetzt auf dem Papier steht.
Die Kollegen waren bei der Matinee übrigens auch da: Zur NWZ geht’s hier, zur KZW hier.
Ein sehr nettes Fleckchen in der Wesermarsch ist der Museumsgarten in Brake. Deswegen habe ich die Einladung der Veranstalter auch gerne angenommen und lese am 9. August um 11 Uhr bei der Matinee im Museumsgarten ein bisschen aus den Mörderischen MarschMenschen. Ebenfalls mit dabei sind Lars-Erik Meyer (spielt Gitarre) und Rolf Schmidt (stellt Auszüge aus seinem Roman vor). Damit es so richtig lauschig wird zwischen Museum und der Kunstschule im Packhaus, wäre natürlich schönes Wetter nicht schlecht, man will ja nicht unterm Schirm lesen…