… denn dieses Mal steh‘ ich selbst drauf, ha! Und da es eine Premiere ist, dass meine Name auf einer Eintrittskarte steht, freu‘ ich mich drüber! Der Grund: Ich lese am Donnerstag, 15. Mai, quasi als „Supporting Act“ von Sandra Lüpkes in der Buchhandlung von Bestenbostel. Passend zum Thema – Morden im Norden – gibt’s von mir zwei Kurzkrimis. Den ersten habe ich im Oktober ’07 bei einem Krimiworkshop mit Sandra Lüpkes auf Spiekeroog verfasst. Und den zweiten habe ich letzte Woche fertig geschrieben (siehe dazu auch den Eintrag „Working in the Wesermarsch, Teil II“). Eigenartigerweise habe ich zurzeit ziemlich viele Ideen für Krimiplots. Der Nachteil: Man träumt schlecht (ein Überfallkommando plant einen hinterlistigen Giftgasanschlag auf Oldenburg) und beobachtet seine Umwelt semiparanoid (was hat der Kerl in der Schlange an der Kasse zu verbergen, und ist er vielleicht bewaffnet?). Ich glaube, ich sollte mal eine Pause einlegen.
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Kleiner Nachtrag zum Ortstermin im Schafstall: Ich gebe zu, dass der Besuch auch ein klitzekleines bisschen privat war und mit der Recherche zu einem Kurzkrimi zusammenhing, an dem ich gerade schreibe. Ich war noch auf der Suche nach einer bis zwei fiesen Möglichkeiten, wie das Opfer zwischen Hof und Deich das Zeitliche segnen kann, und ich glaube, ich bin fündig geworden…
P.S.: Die Antwort zum letzten Eintrag lautet natürlich c) – was gar nicht mal wenig ist, oder?
Wie sieht der typische Arbeitsalltag eines Lokaljournalisten auf dem Land aus? Ungefähr so: Erst geht’s zu einem Pressegespräch über ein Ochsenrennen, und abends findet man sich zum Ortstermin im Schafstall ein. Statt langweiligem Smalltalk mit profilneurotischen Businesskaspern und stundenlangen Meetings mit suboptimalen Ergebnissen gibt’s hier viel frische Luft und Basisinfos aus der Landwirtschaft 🙂
Plus Antworten auf essentielle Fragen wie zum Beispiel diese hier: Wieviel Kilo Wolle gibt ein Schaf, a) eins, b) zwei oder c) drei bis vier?