5 Fragen an… Eva Almstädt

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Welche drei Begriffe fallen Dir spontan zu Deinem Beruf ein?
Wunschtraum, Wahnsinn, Wirklichkeit.

Warum gerade diese Begriffe?
Am Anfang war der Gedanke, Romane zu schreiben und irgendwann vielleicht mal zu veröffentlichen, nichts als ein Wunschtraum von mir. Als der Traum wahr wurde, die ersten Romane erschienen, habe ich so langsam begriffen, was für ein wahnwitziges Unterfangen es ist, davon leben zu wollen. In der Wirklichkeit angekommen, kann ich mir ein Leben ohne das Schreiben aber kaum noch vorstellen.

Wenn es als  Autorin nicht geklappt hätte – womit würdest Du dann Deine Brötchen verdienen?
Bevor ich mit dem Schreiben anfing, habe ich Küchen- und Wohnraumeinrichtungen geplant und verkauft. Da konnte man alles erleben, was es auch im Krimi gibt: Bombendrohungen, Messerattacken, Treppenstürze und Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs. Hatte auch was …

Stichwort Arbeitsstress – wie tankst Du Deine Akkus wieder auf?
Einen Meter hohe Brennnesseln aus den Rabatten ziehen (die wachsen so schnell), im Regen joggen (eigentlich regnet es immer, wenn ich laufen will) oder in Kneipen gehen, und zwar in solche, bei deren Besuch man sich am nächsten Morgen über das Schwarze unter seinen Fingernägeln wundert.

Welche Frage – die Dir Journalisten leider nie stellen – würdest Du gerne mal beantworten?
Meistens wird man als Autorin gefragt, woher man seine Ideen bekommt. Niemand fragt, was mit all den tollen Ideen passiert, die man doch nicht verwenden kann.
Sie kommen in den Fundus noch nicht verwendeter Ideen. Wenn ich mir zu einem späteren Zeitpunkt das Hirn zermartere, wie es weitergeht, kann ich dort herumwühlen und finde manchmal diese eine, noch nicht verwendete Idee, die jetzt genau in meine Geschichte passt.

Eva Almstädt – in Hamburg geboren und aufgewachsen – lebt und arbeitet als freie Autorin in Schleswig-Holstein. Nach einer handwerklichen Ausbildung in den Fernsehproduktionsanstalten der Studio Hamburg GmbH studierte sie Innenarchitektur in Hannover und war im Bereich der Küchen- und Wohnraumplanung tätig. Ihr erster Kriminalroman „Kalter Grund“ wurde 2004 zum Auftakt einer Serie um die Lübecker Kriminalkommissarin Pia Korittki. Mit Ostseefluch ist gerade ihr achter Roman im Lübbe Verlag erschienen.

Interview: Natascha Manski
Bild: privat

The future of publishing

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„Hat das Buch eine Zukunft?“ Dieser Frage geht ein Kurzvideo von Khaki Films im Auftrag von Dorling Kindersley Books nach. Simple Idee, perfekte Umsetzung – unbedingt bis zum Ende angucken!

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Gegen klirrende Kälte…

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… hilft ein heißer Tee.

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P.S.: Überzeugte Krimileser und -schreiber greifen bei dieser Gelegenheit gerne zum thematisch abgestimmten Becher 😉

Kategorie: Allgemeines