Fünf Fragen an… Lisa Graf-Riemann

Veröffentlicht am von 0 Kommentare

lisa-graf-riemann-interview

Welche drei Begriffe fallen Ihnen spontan zu Ihrem Beruf ein?
Leidenschaft, Mut, Disziplin.

Warum gerade diese Begriffe?
Das Schreiben und das Lesen sind meine ältesten Leidenschaften. Alles fing mit dem Tag an, an dem meine große Schwester mich in die Europa-Bücherei mitnahm. Ich entdeckte eine neue Welt und stürzte mich kopfüber hinein. Mein erstes Buch, das ich stolz nach Hause trug, war Tomi Ungerers „Drei Räuber“. Ich konnte damals noch nicht lesen. Schriftstellerin zu sein, davon habe ich lange nur geträumt. Davor musste ich noch eine Menge Lebens- und Leseerfahrung sammeln und ein gutes Dutzend Sachbücher schreiben, um langsam, aber sicher Vertrauen in meine schöpferischen Kräfte zu entwickeln und die nötige Disziplin aufzubringen. Denn ohne Sitzfleisch geht beim Schreiben leider gar nichts. Das gilt besonders für Romane, wo eigentlich jeden Moment alles Mögliche und Unmögliche schiefgehen kann, wo man jederzeit steckenbleiben oder in der Sackgasse landen kann.

Wenn es als Autorin nicht geklappt hätte – womit würden Sie dann Ihre Brötchen verdienen?
Als Lektorin, Redakteurin, Übersetzerin, Dolmetscherin, zur Not Bauchrednerin, auf jeden Fall etwas mit Sprache(n) und am liebsten auch mit Büchern.

Stichwort Arbeitsstress – wie tanken Sie Ihre Akkus wieder auf?
Unterwegs, auf Reisen, und in meinen Hausbergen, beim Wandern, Kraxeln oder Skifahren. Bewegung ist mir wichtig, Singen, Tanzen. Körper und Stimme.

Welche Frage – die Ihnen Journalisten leider nie stellen – würden Sie gerne mal beantworten?
Bei welcher Schriftstellerin oder welchem Schriftsteller wären Sie gern in die Lehre gegangen?

Lisa Graf-Riemann – geboren in Passau – hat Romanistik und Völkerkunde studiert, ein Jahr in Spanien gelebt und war feste Freie Redakteurin bei Kindlers Neuem Literaturlexikon. Sie arbeitete viele Jahre als Lektorin, Redakteurin und Sachbuch-Autorin, bevor sie anfing, Kriminalromane und Kurzgeschichten zu schreiben. Mit „Eine schöne Leich“ und „Donaugrab“ hat sie bisher zwei Krimis mit dem Ingolstädter Kommissar Stefan Meißner, seinen Frauen und seinem Team verfasst. Weitere Infos zur Autorin gibt’s unter www.graf-riemann.de

Interview: Natascha Manski
Bild: Christina Weber

Bremer Krimifestival

Veröffentlicht am von 0 Kommentare

PrimeTime CrimeTime heißt das Krimifestival, das seit 1997 jeweils im Herbst in Bremen stattfindet. Wie nett: Dieses Jahr bin ich auch dabei! Zusammen mit einigen Kolleginnen werde ich auf einer Ladies‘ Crime Night am Freitag, 16. September, aus einem aktuellen Text lesen – natürlich kurz & knapp, wie es sich für eine LCN gehört. Genauere Infos folgen, ist ja noch ein bisschen hin 😉

Kategorie: Allgemeines

Mörderisch gut

Veröffentlicht am von 0 Kommentare

„Mörderisch gut“ lautet die Headline des Artikels, in dem das Magazin Schlossallee Autoren aus dem Oldenburger Land vorstellt. Dank einer Mail von Yasmin Ehlers habe ich entdeckt, dass ich auch erwähnt werde – na, da geht das Jahr doch direkt gut los! Wer einen Blick in die Schlossallee werfen und ein bisschen blättern möchte, kann das hier tun (der Text beginnt auf Seite 86).

Kategorie: Bücher & Events