Fünf Fragen an… Inge Löhnig

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Welche drei Begriffe fallen Ihnen spontan zu Ihrem Beruf ein?
Der erste war tatsächlich „Grüner Tee“, der zweite sofort „Bretagne“ gefolgt von „Abtauchen“.

Warum gerade diese Begriffe?
Der Grüne Tee hängt mit meinem liebsten Schreibritual zusammen. Ich stehe jeden Tag sehr früh auf. Auch am Wochenende, im Urlaub und an Feiertagen. An diesen Tagen setze ich mich morgens um sechs an meinen Mac und beginne zu schreiben. Noch im Schlafanzug und mit einer Kanne Tee an meiner Seite.
Die Bretagne ist meine Sehnsuchtslandschaft. Seit fünfzehn Jahren fahre ich mit meiner Familie immer wieder dorthin. Inzwischen immer ins selbe Haus, das wir von Freunden mieten können. In diesem Haus sind entscheidende Kapitel der Dühnfort-Romane entstanden.
Am Schreiben liebe ich das Abtauchen, das sich in eine Figur Hineinversenken. Wenn eine Figur beginnt, sich alleine zu schreiben, mir das Heft aus der Hand nimmt und ich staunend zusehe, dann sind das die Momente, in denen das Schreiben einfach wahnsinnig viel Spaß macht.

Wenn es als Grafikdesignerin und Autorin nicht geklappt hätte – womit würden Sie dann Ihre Brötchen verdienen?
Früher hatte ich mal die Idee, ein kleines Café zu eröffnen. Aber seit über zwanzig Jahren klappt das mit der Grafik ganz gut. Und durch das Schreiben habe ich mir inzwischen ein zweites Standbein aufgebaut, auf das ich langsam mehr Gewicht verlagere.

Stichwort Arbeitsstress – wie tanken Sie Ihre Akkus wieder auf?
Da gibt es verschiedene Rituale. Schöne Musik und ein Glas Wein dazu. Ein langer Spaziergang mit meinem Mann. Eine ausgedehnte Radtour. Einfach in der Hängematte abhängen.

Welche Frage – die Ihnen  Journalisten leider nie stellen – würden Sie gerne mal beantworten?
Wie alt ist Dühnfort nun eigentlich?

Inge Löhnig hat Grafik-Design studiert und sich nach Tätigkeiten in verschiedenen Werbeagenturen selbstständig gemacht. Im Jahr 2008 veröffentlichte sie ihr erstes Buch „Der Sünde Sold“, das für viele Leser und Kritiker das bestes Krimi-Debüt des Jahres war. Derzeit ist bereits der dritte „Dühnfort“-Krimi in Arbeit. Mehr zur Autorin, die mit ihrer Familie in der Nähe von München lebt, gibt’s unter www.inge-loehnig.de.

Interview: Natascha Manski
Bild: privat

Dunkelgraue Wolken

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„Die tiefhängenden, dunkelgrauen Wolken über dem Taunus versprachen Schnee. In den letzten vierundzwanzig Stunden waren die Temperaturen um beinahe zehn Grad gefallen.“…
Mein Tipp gegen fiese Hitze (neben dem Kauf eines „Ice-Babys“ natürlich): Einen Kriminalroman lesen, der mitten im Winter spielt – „Schneewittchen muss sterben“ von Nele Neuhaus zum Beispiel. Die Geschichte entfaltet sich nicht nur bei angenehm niedrigen Temperaturen, sondern ist auch noch schlau konstruiert. Empfehlenswert!

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Ice, Ice, Baby

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Kühle Temperaturen – das ist der wahre Luxus in diesen Tagen. Zumindest für Menschen wie mich, die alles über 25 Grad als brüllende Hitze empfinden und sich deshalb bevorzugt Urlaubsziele wie Island, Estland oder die Bretagne aussuchen. Selbst zum Schreiben ist es zu warm: Die Sätze klingen geschraubt, und meine Kommissare bleiben lieber auf dem Sofa sitzen, als Verbrecher zu jagen.
Drinnen haben wir das Temperatur-Problem jetzt gelöst, und zwar mit einem Klimagerät, das nicht nur schick mobil ist, sondern auch tatsächlich funktioniert. Technik, die begeistert!

Kategorie: Allgemeines