Von der Zelle zur Lesung

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An einigen Tagen passt einfach alles, und der Freitag dieser Woche fällt eindeutig in diese Kategorie. Denn: Das Nord-Sommertreffen der  „Mörderischen Schwestern“ in Oldenburg hat viel Spaß gemacht und war für alle eine spannende Veranstaltung – für die Autorinnen und abends (hoffentlich) auch für die Gäste.
Los ging’s mit einem Termin bei der Polizeiinspektion Oldenburg-Stadt/Ammerland, in der wir einen Blick hinter die Kulissen werfen durften.

sommertreffen_7-okHatten ziemlich viele Fragen und bekamen auf (fast) alle eine Antwort (von links): Ulrike Barow, Heidrun Weitz, Alexa Stein, Martina Jansen, Christiane Franke, Eva Almstädt, ich, Birgid Böseler, Kathrin Wischnath und Jane Looschen. (Bilder: Natascha Manski/Reinhold Manski)

Und was für einen! Zwei Stunden waren eigentlich geplant, aber Krimifrauen haben grundsätzlich Fragen ohne Ende („Welche Waffen tragen Polizisten?“ „Wie groß sind die Gewahrsamzellen?“ „Braucht man einen richterlichen Beschluss, um die Mobilfunkdaten überwachen zu können?“…) und wollen jedes kleinste Detail wissen, so dass es schließlich fast vier Stunden wurden. Pressesprecher Markus Scharf hatte eine Engelsgeduld und drückte auch dann nicht aufs Tempo, als klar war, dass wir den Zeitrahmen ordentlich sprengen würden. Herzlichen Dank, wir haben an diesem Nachmittag viel gelernt! Zu seiner Pressemitteilung über unseren Besuch geht’s hier.

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„Gibt’s einen ersten Verdacht?“ Spurensicherer Lothar Bendig erklärte, wie die Arbeit am Tatort abläuft.

Und da man es ja ausnutzen muss, wenn sich so viele Schreibtischtäterinnen in einer Stadt aufhalten, ging es abends in der Landesbibliothek Oldenburg mit einer Ladys‘ Crime Night weiter: Jede von uns hat sechs Minuten aus einem Krimi gelesen, dann meldete sich der Wecker, und es war Schluss – meist mitten im Satz und immer in einer spannenden Szene.
Wohl auch wegen der tollen Pressevorberichterstattung war die Bude voll: Trotz besten Grillwetters waren rund 70 Gäste da und verfolgten die Krimihappen aus Lübeck, Bremen, Oldenburg & Co.

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„Unser nächster Gast kommt aus…“: Zusammen mit Birgid Böseler habe ich den Abend moderiert. Gar nicht so einfach, so was.

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Die Konkurrenz war groß (bestes Wetter), aber wir haben uns durchgesetzt: Der Vortragssaal in der Landesbibliothek war voll. Ein paar Männer waren übrigens auch da.

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„Wie geht’s weiter?“: Nach den Sechs-Minuten-Lesungen wollten viele Gäste auf die Fortsetzung nicht verzichten – und haben das passende Buch gesucht.

Ein herzliches Dankeschön geht an das Team der Landesbibliothek, das uns bei den Vorbereitungen super unterstützt hat und für die Veranstaltung einen perfekten Rahmen geboten hat.
P.S.: Ach ja, die Presse war auch da – und ihr hat’s gefallen!

Literatur als Event – klappt das?

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Dass man für Bücher-Fans noch viel mehr auf die Beine stellen kann als die klassischen Lesungen, zeigte jetzt das Festival „Nach oben offen“ auf der Freilichtbühne in Wiesmoor. Organisatorin Susanne Köster-Schoon lockte dafür gleich vier Stars nach Ostfriesland. Mutig!

besucher-okLiteratur unter freiem Himmel – das kam gut an und begeisterte  mehr als 1.000 Besucher.

messner-okExtrembergsteiger Reinhold Messner war beim Signieren bestens aufgelegt und
berichtete von seinen spannenden Touren auf die höchsten Gipfel der Erde, bevor er…

messnerschoon-ok… bei Susanne Köster-Schoon das tolle Ambiente der Veranstaltung lobte.

schoon-okDa geht’s lang: Letzte Absprachen vor dem Auftritt, später gab es
für Andrea Sawatzki und Christian Berkel …

award-ok… den begehrten Hörbuch-Award für „Gut gegen Nordwind“, über den sich
die beiden Schauspieler aus Berlin ordentlich freuten.

Den ganzen Text zum Festival  „Nach oben offen“ kann man online lesen, und zwar hier.

Kategorie: Allgemeines

„Schau mir in die Augen, Kleiner“ …

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… „Nö, wenn Du so guckst, mach‘ ich sie lieber zu…“

swatzki_berkel

„Nach oben offen“ heißt das Literaturfestival im beschaulichen Wiesmoor, das ich jetzt besucht habe. Wieso es sich dabei um eine ungewöhnliche Veranstaltung handelt, wieviele Bücherfans zu Gast waren und warum Andrea Sawatzki und Christian Berkel allen Grund zu Freude hatten, verrate ich in Kürze.
P. S.:  Die beiden Schauspieler haben übrigens die meiste Zeit sehr freundlich geguckt und waren extrem nett! Der Schnappschuss ist also etwas schräg, aber auf keinen Fall typisch …