Fünf Fragen an… Dora Heldt

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dora_heldt

Welche drei Begriffe fallen Ihnen spontan zu Ihrem Beruf ein? 
Lesen, Ruhe, gute Laune.  

Warum gerade diese Begriffe?
Lesen muss ich immer, Ruhe brauche ich zum Schreiben, und gute Laune bekomme ich dabei. 

Wenn es als Buchhändlerin, Verlagsvertreterin und Autorin nicht geklappt hätte – womit würden Sie dann Ihre Brötchen verdienen?
Ich hatte keine Alternative – ich kann nichts anderes! Früher als Kind wollte ich Tierärztin werden, aber ich kann kein Blut sehen. Das wäre sicher schwierig geworden… 

Stichwort Arbeitsstress – wie tanken Sie Ihre Akkus wieder auf?
Auf Sylt.

Welche Frage – die Ihnen Journalisten leider nie stellen – würden Sie gerne mal beantworten?
Ich habe gehört, Sie wohnen im fünften Stock ohne Fahrstuhl – darf ich Ihnen mal ihr Altpapier runtertragen? 

Dora Heldt – 1961 auf Sylt geboren – absolvierte eine Buchhändlerlehre und sammelte in Koblenz erste Berufserfahrungen. Seit 1992 arbeitet sie als Verlagsvertreterin und lebt heute in Hamburg. Ihr Roman „Urlaub mit Papa“ wurde 2008 ein Bestseller, der Nachfolger „Tante Inge haut ab“ belegt derzeit Platz 3 der Spiegel-Bestsellerliste. Weitere Infos zur Autorin gibt’s unter www.dora-heldt.de.

Interview: Natascha Manski
Bild: dtv Verlag

Kategorie: "Fünf Fragen an..." | Tags:

Ich weiß schon, warum …

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… es mich auf Schauplatzsuche fürs nächste Romanprojekt immer wieder an die Küste zieht… Hier gibt’s wenig Hektik und trotzdem viel zu gucken! 

kutter

P.S.: Und die Granatbrötchen sind auch ziemlich lecker…

Kategorie: Bücher & Events | Tags:

Das falsche Opfer?

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Schön war’s bei der Matinee! Ich glaube, die rund 50 Gäste fanden das auch – zumindest haben sie gespannt zugehört und nach der Lesung fleißig signierte Bücher gekauft.

matinee

(Bild: Kerstin Seeland)
Das interessanteste Gespräch hatte ich im lauschigen Museumsgarten mit einem auf Harriersand lebenden Künstler, der sehr unzufrieden war mit dem Ende meiner Geschichte „Ruhe, bitte!“. Der Grund: Er war der Meinung, dass in dem Kurzkrimi der falsche Charakter das Zeitliche gesegnet hatte. Warum ich denn nicht lieber den anderen, doch viel unsympathischeren Protagonisten schreibend ins Jenseits befördert hätte? Ich habe ihm erklärt, dass ich das Opfer ja nicht nach politisch korrekten oder Sympathie-Gesichtspunkten ausgewählt habe, sondern vielmehr nach … ähm … ähh…  ja, nach welchen Kriterien eigentlich genau… ? Eine schlaue Antwort ist mir auch später im Auto auf der Rückfahrt noch nicht eingefallen.
Fazit: Man kann im Nachinein nur sehr schwer nachvollziehen, wie Ideen entstehen und warum man den Plot so gestrickt hat, wie er jetzt auf dem Papier steht.
Die Kollegen waren bei der Matinee übrigens auch da: Zur NWZ geht’s hier, zur KZW hier.