Gigantische Gutschrift

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Gestern flatterte mir eine Gutschrift der VG Wort ins Haus über gigantische 6,76 Euro. Was mach‘ ich nur damit? Konservativ anlegen? Den Betrag risikofreudig in Investment-Fonds investieren? Alles auf einmal auf den Kopp hauen?

Parklife-Porträt

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„Parklife“ heißt die Rubrik des Oldenburger Kulturmagazins „Stadtpark“, in der jeden Monat zwei Oldenburger vorgestellt werden. Und in der aktuellen
Juni-Ausgabe bin ich dran!

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Eine schöne Sache, denn ich bin schon länger ein Fan der Bilder von Amir Nova. Der Grund: Er hat nicht nur ein gutes Auge für Details, sondern auch eine ganz eigene Art, die Fotos digital zu bearbeiten (kleine Auswahl gefällig? Einmal hier gucken, bitte).
Die Frage, was zum Teufel er mit dem Material am Rechner anstellt, haben sich offenbar auch schon andere gestellt: Beim Fotoshooting hat Amir mir erzählt, dass er neulich einen Anruf von einem Uni-Dozenten bekommen hat, der mit seinen Foto-Studenten im Seminar die Bilder analysierte. Weil Amir ein schlaues Kerlchen ist, hat er ihm die Technik natürlich nicht verraten.
Mir übrigens auch nicht – da half leider auch kein dezenter Bestechungsversuch meinerseits in Form von zwei Bechern Kaffee…

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Ein Supporting Act von Sandra Lüpkes…

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… war ich jetzt bei der Veranstaltung „Morden im Norden“ in der Buchhandlung v. Bestenbostel in Nordenham. Und ich muss zugeben: Als es losging und ich in rund 70 gespannte Gesichter guckte, war ich doch ziemlich nervös. Aber: Es hat viel Spaß gemacht!

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Der Abend war ein schönes Beispiel dafür, dass Lesungen nicht zwangsläufig was für Intellektuelle in schwarzen Rollkragenpullovern sind, die während der Veranstaltung betroffen gucken und Fragen stellen wie „Waren die Alliterationen und Metaphern in Kapitel 13 bewusst so gewählt?“. Lesungen können locker und frisch sein und einfach gute Unterhaltung bieten.
Sandra Lüpkes hat nicht nur ihren neuen Roman „Die Blütenfrau“ vorgestellt, sondern auch gesungen, und zwar in Begleitung von Edda Liebermann. Die Akkordeonistin hat ihren Job toll gemacht und dem kiloschweren Instrument „mörderische“ Töne entlockt, die nichts gemeinsam haben mit den üblichen Waterkant-Melodien.

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Wer jetzt denkt, mein Blick auf die Veranstaltung sei ein klitzekleines bisschen subjektiv, und in Wahrheit war’s ganz furchtbar langweilig, kann ja mal bei den Kollegen vorbeischauen: In der NWZ findet man den Text hier, und mein Kollege Martin Ohm, der auch zwei der Fotos auf dieser Seite gemacht hat (vielen Dank dafür!), schreibt über den Abend hier.

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(Bild: Jens Milde)

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