Kleiner Nachtrag zum Ortstermin im Schafstall: Ich gebe zu, dass der Besuch auch ein klitzekleines bisschen privat war und mit der Recherche zu einem Kurzkrimi zusammenhing, an dem ich gerade schreibe. Ich war noch auf der Suche nach einer bis zwei fiesen Möglichkeiten, wie das Opfer zwischen Hof und Deich das Zeitliche segnen kann, und ich glaube, ich bin fündig geworden…
P.S.: Die Antwort zum letzten Eintrag lautet natürlich c) – was gar nicht mal wenig ist, oder?
Wie sieht der typische Arbeitsalltag eines Lokaljournalisten auf dem Land aus? Ungefähr so: Erst geht’s zu einem Pressegespräch über ein Ochsenrennen, und abends findet man sich zum Ortstermin im Schafstall ein. Statt langweiligem Smalltalk mit profilneurotischen Businesskaspern und stundenlangen Meetings mit suboptimalen Ergebnissen gibt’s hier viel frische Luft und Basisinfos aus der Landwirtschaft 🙂
Plus Antworten auf essentielle Fragen wie zum Beispiel diese hier: Wieviel Kilo Wolle gibt ein Schaf, a) eins, b) zwei oder c) drei bis vier?
Diese Woche geht fein zu Ende. Ich habe eine schöne Bewertung bei Amazon bekommen (merci dafür!), die „MarschMenschen“ sind bei BoD auf Platz 5 der internen Bestsellerliste, und die Kurzgeschichten sind derzeit sogar Top-Tipp der BoD-Redaktion – besser kann’s doch gar nicht laufen. Aber ich weiß natürlich, dass der Verkauf nicht halb so gut wäre ohne die Unterstützung der netten Buchhändler, die bei der Kunden-Frage „Haben Sie nicht was aus der Region?“ fröhlich mit meinem Buch herumwedeln 🙂