Fünf Fragen an… Lena Häfermann

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Welche drei Begriffe fallen dir spontan zu deiner Tätigkeit als Autorin ein? 
Abenteuer, gemütlich, Freude.

Warum gerade diese Begriffe?
Ich liebe es, mir Geschichten auszudenken und gedanklich auf Abenteuerreise zu gehen. Dabei finde ich diese Tätigkeit aber trotzdem meist sehr gemütlich – mit Käffchen am Laptop, ganz bei mir. Freude? Weil ich mir nichts Schöneres vorstellen kann als mit dem Schreiben (wenigstens ein bisschen) Geld zu verdienen. 

Wenn es als Autorin und Texterin nicht geklappt hätte – womit würdest du dann deine Brötchen verdienen?
Ich war nach dem Studium im Bereich Marketing und Presse- & Öffentlichkeitsarbeit tätig und würde hier sicher wieder einen Einstieg finden. Wenn ich ganz von vorne anfangen würde und wüsste, dass es mit dem Schreiben so gar nichts wird, würde ich vielleicht etwas ganz anderes machen; etwas mit Zahlen oder etwas Analytisches. Das fand ich in der Schule gar nicht schlecht. 

Stichwort Arbeitsstress – wie tankst Du deine Akkus wieder auf?
Ich brauche viel Ruhe und Zeit für mich, zum Beispiel beim Sport, beim Spazierengehen, Lesen oder Kochen. Ich treffe auch gern Freundinnen zum Kaffee, auf ein Glas Wein oder für eine Unternehmung, aber richtig abschalten kann ich eher, wenn es ruhig ist. 

Welche Frage – die dir Journalisten bislang noch nicht gestellt haben – würdest du gerne mal beantworten? 
Ist das Autorinnendasein so glamourös wie man es sich vorstellt? Wie hast du es dir früher vorgestellt und ist es so oder anders? 
Antwort: Ich habe mir das Schreiben nicht unbedingt glamourös vorgestellt, eher als eine sehr freie und selbstbestimmte Arbeit, und das kann ich heute auf jeden Fall unterschreiben. Ich kann mit Kuscheldecke auf dem Sofa arbeiten, mit Kaffee auf der Terrasse oder in einem Coworking-Space (das gab es natürlich früher, als ich mir meinen Berufswunsch ausgemalt habe, so noch nicht). Aber ich muss auch zugeben, dass ich dachte, man würde mit dem Schreiben sehr gut verdienen :D. Dass nur etwa 2 Prozent aller Autorinnen und Autoren davon leben können, wusste ich nicht. Hätte mich vermutlich aber auch nicht davon abgehalten, es trotzdem zu versuchen.

Lena Häfermann schreibt seit gut 15 Jahren Reisebücher, Krimis und Wohlfühlromane. Ihre Heimat, die Hansestadt Bremen, spielt meist die Hauptrolle in ihren Büchern. Eine Ausnahme bildet die Friesum-Reihe, Geschichten rund um Liebe und das Leben, die auf der erdachten Nordseeinsel Friesum beheimatet sind. Ganz frisch sind die Romane Weserblick und Bücherträume, erschienen im August im Gmeiner-Verlag, sowie die Detektiv-Krimis „Pech im Spiel“ und „Tödliches Bukett“ in der Edition Falkenberg. 

Kategorie: Allgemeines

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