Sonnige Aussichten

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So haben wir es gerne: Weil’s so schön warm und sonnig war, haben wir unser Nordwest-Treffen der „Mörderischen Schwestern“ im Oldenburger Schwan spontan nach draußen verlegt.
Bei Latte Maccchiato und Kuchen haben wir unter anderem über das Nordtreffen der „Sisters“ geschnackt, das dieses Jahr im Juni in Oldenburg stattfindet. Birgid Böseler und ich basteln schon fleißig am Programm und freuen uns auf die weiteren Kolleginnen aus Hamburg, Celle, Hannover & Co.
Auch um aktuelle Projekte ging’s natürlich: Vom Drehbuch über ein Romanstipendium  bis zur Organisation eines Krimi-Festivals war alles dabei – spannend, was die Sisters so alles auf die Beine stellen!

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Alles so schön hell hier: Zusammen mit (von links) Heidrun Weitz, Alexa SteinKathrin Wischnath, Birgid Böseler und Christiane Franke klönte ich über kriminelle Neuigkeiten.

Apropos Neuigkeiten: Christiane Franke hatte druckfrische Exemplare ihres gerade erschienenen Buches Mord ist aller Laster Ende dabei.

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In dem Küstenkrimi geht es laut Klappentext um geheimnisvolle Todesfälle hinter Schulgemäuern und einen Wettlauf  zweier Wilhelmshavener Kommissarinnen gegen die Zeit. Mehr weiß ich noch nicht (Christiane wollte ja nix verraten!). Aber das wird sich bald ändern – das Buch ist das nächste auf meiner „To Read“-Liste.

Fünf Fragen an… Gisa Klönne

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Welche drei Begriffe fallen Ihnen spontan zu Ihrem Beruf ein?
Traum. Spannung. Freiheit.

Warum gerade diese Begriffe?
Weil ich schon immer Schriftstellerin sein wollte. Weil es tatsächlich ein Traumjob ist, mir immer wieder aufs neue fremde Welten und Köpfe zu eigen machen zu können, die ich dann beschreibe, in jedem Buch aufs Neue (auch wenn das Schreiben natürlich oft auch sehr harte Arbeit ist). Weil ich meine eigene Chefin bin und arbeiten kann, wann und wie ich will.

Wenn es als Autorin nicht geklappt hätte – womit würden Sie dann Ihre Brötchen verdienen?
Vermutlich immer noch als Journalistin. Und/oder als Dozentin fürs Schreiben.

Stichwort Arbeitsstress – wie tanken Sie Ihre Akkus wieder auf?
Mit Joggen, Yoga, Musik. Im Sommer auch gerne im Garten. Und in jedem Urlaub mit möglichst wenig Action und dafür umso mehr Ruhe und Natur.

Welche Frage – die Ihnen  Journalisten leider nie stellen – würden Sie gerne mal beantworten?
Keine Ahnung. Bislang vermisse ich gar keine Frage.

Gisa Klönne – geboren 1964 in Stuttgart – arbeitete zunächst viele Jahre als Journalistin, bevor sie ganz zur „Schreibtischtäterin“ wurde. Ihre vier Kriminalromane  mit der eigenwilligen Ermittlerin Judith Krieger wurden in mehrere Sprachen übersetzt und kommen bei Lesern und Kritikern gleich gut an: Für „Nacht ohne Schatten“ erhielt die Wahl-Kölnerin 2009 mit dem Glauser den wichtigsten Krimipreis für deutschsprachige Kriminalliteratur. Weitere Infos zur Autorin gibt’s unter www.gisa-kloenne.de.

Interview: Natascha Manski
Bild: Michael Haus

Alle Spuren führen nach Island

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Gerade gelesen: „Wiedergänger“ von Alexandra Kui (Hoffmann und Kampe, 320 Seiten, 18 Euro)

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Mein Fazit: Gute Story mit interessanten Charakteren, spannend erzählt!
Komischerweise habe ich bei Kuis Vorgänger „Blaufeuer“ zwei Anläufe gebraucht, bevor ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Lag’s an der eigenwilligen Erzählsprache, an die man sich erst gewöhnen muss? Oder daran, dass die Auflösung zum Schluss doch etwas bemüht konstruiert war? Egal, beim aktuellen Buch hatte ich diese Probleme nicht.
Die Geschichte: Tönges Engel, Sprengmeister im Ruhestand, verschwindet spurlos. Da er er nicht nur ein alter Sturkopp war, sondern mit der Familie auch im Streit auseinandergegangen ist, kümmert das niemanden so richtig. Außer seiner Enkeltochter und Firmenerbin Liv, die mit Tönges einiges gemeinsam hat und nicht an die Version glaubt, dass der Einzelgänger sein altes Leben hinter sich lassen wollte. Sie stellt Nachforschungen an und landet schließlich in Island, wo sie einem alten Familiengeheimnis auf die Spur kommt.
Klingt abwegig? Kann schon sein. Aber es ist so gut erzählt, dass man leicht darüber hinwegsehen kann, und die Charaktere sind herrlich sperrig und so dreidimensional angelegt, als könne man sie morgen auf der Straße treffen.