Alle Spuren führen nach Island

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Gerade gelesen: „Wiedergänger“ von Alexandra Kui (Hoffmann und Kampe, 320 Seiten, 18 Euro)

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Mein Fazit: Gute Story mit interessanten Charakteren, spannend erzählt!
Komischerweise habe ich bei Kuis Vorgänger „Blaufeuer“ zwei Anläufe gebraucht, bevor ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Lag’s an der eigenwilligen Erzählsprache, an die man sich erst gewöhnen muss? Oder daran, dass die Auflösung zum Schluss doch etwas bemüht konstruiert war? Egal, beim aktuellen Buch hatte ich diese Probleme nicht.
Die Geschichte: Tönges Engel, Sprengmeister im Ruhestand, verschwindet spurlos. Da er er nicht nur ein alter Sturkopp war, sondern mit der Familie auch im Streit auseinandergegangen ist, kümmert das niemanden so richtig. Außer seiner Enkeltochter und Firmenerbin Liv, die mit Tönges einiges gemeinsam hat und nicht an die Version glaubt, dass der Einzelgänger sein altes Leben hinter sich lassen wollte. Sie stellt Nachforschungen an und landet schließlich in Island, wo sie einem alten Familiengeheimnis auf die Spur kommt.
Klingt abwegig? Kann schon sein. Aber es ist so gut erzählt, dass man leicht darüber hinwegsehen kann, und die Charaktere sind herrlich sperrig und so dreidimensional angelegt, als könne man sie morgen auf der Straße treffen.

Schlaue Schokolade

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Wer gerne liest („Yep“) und Schokolade mag („Immer her damit“) wird das hier lieben.

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Bild: Typolade

Da fallen mir ja direkt 1.000 Gelegenheiten zum zügellosen Konsum ein! Der Nachteil: Man muss sie dann ja auch kaputtmachen, die unschuldigen Buchstaben. Während ich bei Weihnachtsmännern und Osterhasen wenig Hemmungen habe und meine Opfer meist mit einem gezielten und sehr effektiven Genickknick erlege, hätte ich bei einem kleinen  „E“ bestimmt ein Problem damit.

Kategorie: Allgemeines | Tags:

Wurzeleintopf: Das Rezept

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Nachdem ich festgestellt habe, dass jeden Monat einige Nutzer auf meiner Homepage landen, die nach dem Schlagwort „Wurzeleintopf“ suchen (ich habe ein schickes Programm, das mir so was verrät), gibt’s nun das Rezept dazu. Ich bin ja gar nicht so.

Wuddeldick (Wurzeleintopf)
(nach einem Rezept von Emma Harms)

Zutaten: 500 g gemischtes Gehacktes, 1000 g Möhren, 500 g Kartoffeln, Gemüsebrühe, Salz & Pfeffer, ein Bund Petersilie, Apfelmus
Zubereitung: Das Hackfleisch in einem Topf scharf anbraten, bis es krümelig ist. Die Möhren putzen und in dünnen Scheiben oder kleinen Würfeln auf das Hack geben. Salzen, pfeffern.
Den Topf mit Gemüsebrühe auffüllen, bis das Hack-Möhren-Gemisch bedeckt ist. Circa 20 Minuten köcheln lassen.
Die geschälten, gewürfelten Kartoffeln darüber schichten. Weitere 10 – 15 Minuten köcheln lassen. Petersilie waschen, hacken und hinzu geben, alles vermengen. Nach Belieben noch mal salzen & pfeffern.
In Butjadingen wird dazu Apfelmus gereicht.

Übrigens: Der Wurzeleintopf ist das Lieblingsgericht einer Hauptfigur in der Geschichte „Betreff: Das Geheimnis“. Worum’s da geht? Sag‘ ich nicht, kann man aber in den Mörderischen MarschMenschen nachlesen 😉

Kategorie: Bücher & Events