Fünf Fragen an… Regine Kölpin

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Welche drei Begriffe fallen Dir spontan zu Deinem Beruf ein?
Kreativität – Freiheit – Glück.

Warum gerade diese Begriffe?
Für mich sind sie der Inbegriff von einem erfüllenden und glücklichen Beruf. Was gibt es Schöneres, als morgens aufzustehen und sich sofort darauf zu freuen, gleich arbeiten zu dürfen? Autorin zu sein, bedeutet vielseitig sein zu dürfen.
Ich schreibe für Erwachsene, für Kinder, ich bereite meine Schreibworkshops oder die verschiedenen Lesungen vor, recherchiere… An vielen Abenden bekomme ich tolle Kontakte zu meinen Lesern.
Das alles gibt mir die Freiheit, sämtliche Seiten meiner Kreativität auszuleben, und ich bin ein ausgeglichener, glücklicher Mensch.

Wenn es als Autorin nicht geklappt hätte – womit würdest Du dann Deine Brötchen verdienen?
Vermutlich würde ich noch immer (und auch gern) Krankenschwester sein. Vielleicht würde ich mittlerweile in einer Krankenpflegeschule unterrichten.

Stichwort Arbeitsstress – wie tankst Du Deine Akkus wieder auf?
Im Winter gehe ich für mein Leben gern in die Sauna. Im Sommer sind wir begeisterte Camper und reisen gern mit unserem Wohnwagen herum. Das eröffnet sehr viele Horizonte, weil man immer ein bisschen unterwegs ist und improvisieren muss. Ich liebe das.

Welche Frage – die Dir Journalisten leider nie stellen – würdest Du gerne mal beantworten?
Eigentlich fallen mir nur sehr persönliche Fragen ein, die ich nicht gern beantworten würde :-)).

Regine Kölpin schreibt Romane und Kurzgeschichten – für Erwachsene unter dem Namen Regine Kölpin und in erster Linie Krimis, für Kinder und Jugendliche unter ihrem Mädchennamen Regine Fiedler. Die Schauplätze ihrer Kriminalromane sind in Friesland – ihrer Heimat – angesiedelt, so auch in ihrem jüngsten Buch „Vergangen ist nicht vorbei“, das 2009 erschienen ist. Für  2010 hat Regine Kölpin das Stipendium Tatort Töwerland erhalten. Weitere Infos gibt’s unter www.regine-koelpin.de.

Interview: Natascha Manski
Bild: Ralf Reschke

Krimineller Klönschnack

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„Wer schreibt gerade an einem Roman?“, „Wie viel Honorar nimmt man für eine Lesung?“, „Welche Krimi-Veranstaltungen stehen an?“ – diese und ähnliche Fragen stehen bei den Nordwest-Treffen der

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im Vordergrund. Bei der Zusammenkunft im Café des Überseemuseums in Bremen gab’s jetzt zwar wenig Konkretes zu besprechen, dafür haben wir bei Kaffee und Kuchen in netter Runde allgemein übers Schreiben geklönt.
Das nächste Gesamt-Nord-Treffen findet übrigens im Sommer in Oldenburg statt. Hmmm, da muss ich nochmal tüchtig nachdenken und mir mit meiner Kollegin ein spannendes Programm für die Huntestadt ausdenken.

Kategorie: Allgemeines

Schreiberlinge im Schneegestöber

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Na, da hatten wir uns ja ein tolles Wochenende ausgesucht: Während die Wetter-Experten vor Sturmtief „Daisy“ warnten, Schneechaos voraussagten und zu Hamsterkäufen rieten, haben sich fünf hoch motivierte Schreiberlinge auf den Weg nach Münster gemacht. Die Mission: Einen Tag konzentrierte Textarbeit im Factory Hotel. Das haben wir dann auch gemacht – und die etwas raue Witterung einfach ignoriert. Die größten logistischen Probleme hatte übrigens Wahl-Münsteranerin Sandra – ihr Bus hatte mehr Schwierigkeiten im Schnee als unsere eisregenerprobten Züge der Deutschen Bahn  😉

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Die Tour hat sich in jeder Hinsicht gelohnt – jetzt geht es mit neuem Schwung an den Schreibtisch, ich freu mich schon drauf.  
Randnotiz für Designfans: Das Zimmer im Factory-Hotel war ganz schick:

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