Cooler lesen mit dem Handy

Veröffentlicht am von

Das ZDF entdeckt den Handyroman, und ich hab’s doch glatt verpasst – hier geht’s zum zweieinhalbminütigen Beitrag. Als Autor muss man sich ja auch auf junge Leute einstellen, denn die – so ein O-Ton aus dem Bericht  – „schämen sich fast, ein Buch auszupacken“. Oha! Interessant fand ich, dass mein Kollege Oliver Bendel seinen Schreibstil der Veröffentlichungsform angepasst hat– bei ihm gibt’s kurze Sätze, eine direkte Sprache und Links zu Wikipedia & Co.
Hatte ich eigentlich schon erwähnt, dass es meine MarschMenschen-Stories auch als Mobile Books gibt, und zwar hier? Man will ja nicht dafür verantwortlich sein, dass sich junge Leute schämen müssen fürs Lesen…

Kategorie: Bücher & Events

Eine ganz liebe Feindin

Veröffentlicht am von

„Diese Dame sollte man nicht zum Feind haben“, schreibt das Oldenburger Kulturmagazin Stadtpark im Literaturteil der Juni-Ausgabe und meint damit – >>schluck<< – MICH! Dabei bin ich doch ganz lieb! Sollte ich vielleicht lieber romantische Komödien schreiben statt Kurzkrimis? Oder die Redaktion mal zum Kaffee einladen? Mache mir ja ein bisschen Sorgen…
Die Stadtpark-Rezension und weitere Pressestimmen plus Links gibt’s jetzt übrigens auf der „Bücher & mehr“-Seite der Homepage.

Kategorie: Bücher & Events | Tags:

Fünf Fragen an… Lilo Tadday

Veröffentlicht am von

lilo_tadday

Welche drei Begriffe fallen Ihnen spontan zu Ihrem Beruf ein?
Natur, Porträt, Rückzugsmöglichkeit. 

Warum gerade diese Begriffe?
Ich bin bei meiner Arbeit hier auf Helgoland – auf einem Felsen mitten im Meer – unmittelbar der Natur ausgesetzt. Und das Porträt reizt mich als Fotografin immer wieder – egal, wo auf der Welt ich unterwegs bin.
Den Porträtierten nähere ich mich unter meinem ganz persönlichen, intuitiven Blickwinkel an, und dem zumeist positiven Feedback entsprechend scheinen sie sich in den Arbeiten wiederzuerkennen, erkannt und anerkannt zu fühlen. Für den dritten Begriff habe ich mich entschieden, weil die Fotografie auch immer wieder eine Rückzugsmöglichkeit für mich bedeutet: Wenn ich mit der Kamera in der Natur unterwegs bin, kann ich alles andere ausblenden. 

Wenn es als Fotografin nicht geklappt hätte – womit würden Sie dann Ihre Brötchen verdienen?
Wahrscheinlich als Gärtnerin oder als Landwirtin.  

Stichwort Arbeitsstress – wie tanken Sie Ihre Akkus wieder auf?
Eigentlich verbiete ich mir das Wort „Stress“, was meistens auch ganz gut klappt. Ansonsten kann ich während der Arbeit die Akkus wieder auftanken – zum Beispiel auf Motivsuche in der Natur. 

Welche Frage – die Ihnen Journalisten leider nie stellen – würden Sie gerne mal beantworten?
Hmm, vielleicht die nach meinem Verhältnis zum Thema „Heimat“…  Meistens möchten Journalisten wissen, wo ich aufgewachsen bin und fragen dann nach meiner Antwort „in Karlsruhe“ nicht weiter nach. Meine Wahlheimat ist Helgoland, meine Wurzeln liegen jedoch weiterhin in Süddeutschland – für mich eine reizvoll konstrastierende Kombination, derer ich mir sehr bewusst bin. 

Lilo Tadday ist Inhaberin der wohl kleinsten Galerie Deutschlands: Auf rund 14 Quadratmetern präsentiert sie in der Hummerbude 36 auf Helgoland ihre Fotografien. Die Motive findet die begeisterte Taucherin nicht nur auf dem schroffen Felsen in der Nordsee, sondern in aller Welt – unter anderem hat sie Expeditionen der „Polarstern“ begleitet, porträtierte Fischer auf Sri Lanka und war zu Gast bei buddhistischen Mönchen in Ladakh. Mehr zu Lilo Tadday unter www.tadday-foto.de. 

Interview & Bild: Natascha Manski

Kategorie: "Fünf Fragen an..." | Tags: