Es war uns ein Fest!

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Was für wunderbare Book-Release-Partys in der Moorseer Mühle und im Culinaria in Brake! Es gab eine leckere Torte in Buchform (für Nachmacher: Wir haben sie hier bestellt)…

… spannende Interviews mit „Lieblingsplatz“-Menschen (hier mit Annemarie Rasche von der großartigen Soulshinefabrik in Wilhelmshaven), einige Passagen aus dem Buch und – na klar! – auch Sekt.

Diana Mosler und ich haben uns gefreut wie Bolle, dass wir a) in beiden Fällen ein volles Haus hatten, b) die Stimmung super war und c) alle Bücher verkauft wurden. Letzteres freute auch besonders Anne von Bestenbostel, die die Book-Release-Party in der Mühle veranstaltet hatte.

Und wir fanden es schön, dass nicht nur die Interviewpartner viel zu erzählen hatten, sondern auch die Gäste miteinander geschnackt haben. Eine häufige Rückmeldung: „Wir haben Plätze entdeckt, die wir vorher gar nicht kannten. Demnächst steht mal eine Wattwanderung / ein Besuch bei Timbercoast / ein Zwischenstopp im Brauhaus an.“ Perfekt – denn genau das war unser Ziel.

Herzlichen Dank an alle, die den Start für die Lieblingsplätze Wesermarsch und umzu mit uns gefeiert haben!

Kategorie: Allgemeines

Book-Release-Partys

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Hatte ich bereits erwähnt, dass so ein Sachbuch eine laaaaaange Vorlaufzeit hat? Jupp, hatte ich. Aber nun geht es – zack – plötzlich doch ganz fix: Wir freuen uns sehr, dass Lieblingsplätze in der Wesermarsch & umzu am 12. Februar erscheint!

Wie berichtet, habe ich das Buch zusammen mit Diana Mosler geschrieben, und wir möchten den Verkaufsstart gerne feiern: Am Samstag, 15. Februar, findet deshalb um 15 Uhr in der Moorseer Mühle in Nordenham eine Book-Release-Party statt. Veranstaltet wird die Buch-Party von der Buchhandlung von Bestenbostel. In Brake organisiert die Buchhandlung Gollenstede die zweite Book-Release-Party, sie findet am Sonntag, 16. Februar, um 11 Uhr im Culinaria statt (weitere Infos zu Tickets & Co. gibt’s hier).

Versprochen: Es werden keine drögen Lesungen, sondern entspannte Buch-Partys, auf denen wir ein bisschen etwas über das Projekt erzählen. Außerdem lesen wir einige Texte und schnacken mit Menschen, die wir im Buch vorstellen. Und ganz nebenbei verraten wir, welche Plätze man in der Region unbedingt entdecken sollte – auch, wenn man meint, schon alles zu kennen.

Ich hoffe, wir sehen uns!

Kategorie: Bücher & Events

Fünf Fragen an… Christian Jaschinski

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Bild: Michael Pitt

Welche drei Begriffe fallen Dir spontan zu Deinem Beruf ein?
Konflikt, Geduld und Mut.

Warum gerade diese Begriffe?
Wenn ich eine Figur entwickle, geht es mir zunächst in erster Linie um ihren Charakter, ihre Geschichte und Erfahrungen, warum verhält sie sich in einer bestimmten Situation so und nicht anders … Richtig spannend finde ich eine Figur erst dann, wenn ich sowohl etwas über ihre eigenen inneren Konflikte erfahre als auch die Konflikte der Figur mit anderen Personen in einer Story. Immer, wenn ich eine Szene langweilig oder anderweitig nicht gelungen finde, frage ich mich: Hast du dich an die alte Autorenweisheit gehalten, dass eine gute Geschichte drei wichtige Elemente enthalten muss? Konflikt! Konflikt! Konflikt!

Zum zweiten Punkt muss ich eine Schwäche eingestehen: Ich bin nämlich recht ungeduldig. Oft mit mir selbst und hin und wieder auch mit anderen. Einen Plot zu entwickeln, Figuren die nötige Tiefe zu geben und die Geschichte dann zu schreiben braucht aber Geduld. Es ist harte Arbeit und hat wenig damit zu tun, dass einen irgendwann die Muse küsst. Man muss sich hinsetzen und schreiben. Gestern eine Seite, heute vielleicht nur zwei Zeilen und morgen vielleicht nur die Überarbeitung der letzten Seiten. Das dauert lange, und man benötigt Ausdauer – also Geduld!

Schließlich braucht man manchmal Mut, etwas Neues zu probieren und gewohnte Pfade zu verlassen. Genauso oft braucht man Mut, Scheitern zuzulassen, denn genau das passiert hin und wieder. Das ist dann der Punkt, an dem man nicht aufgeben darf und Mut haben muss weiterzumachen. Hier schließt sich der Kreis.

Wenn es als Schriftsteller und Dozent nicht geklappt hätte – womit würdest Du dann Deine Brötchen verdienen?
Als Gärtner, Innenarchitekt oder Pianist in einer Bar. Außerdem habe ich eine Ausbildung im IT-Bereich absolviert – also irgendetwas geht immer.

Stichwort Arbeitsstress – wie tankst Du Deine Akkus wieder auf?
Sport und Natur bzw. Sport in der Natur. Das kann man an jedem Tag für 10 Minuten oder 2 Stunden machen und muss dafür nicht das ganze Jahr auf einen Urlaub warten. Meine Lieblingssportart ist Radfahren, und mit dem Rennrad oder Mountainbike kann man im Lipperland fantastische Strecken und Ausblicke genießen. Im Urlaub genieße ich es dann, mit dem Rad am Deich der Nordsee entlang zu fahren oder einfach aufs Meer zu schauen.

Welche Frage – die Dir Journalisten bislang leider noch nie gestellt haben – würdest Du gerne mal beantworten?
Wie – um alles in der Welt – sind Sie auf diese Wahnsinnsidee für Ihren internationalen Bestseller gekommen?

Christian Jaschinski wurde in Lemgo geboren, überlebte die harten 1970er in Breitcordhosen und Nickipullovern, verschrieb sich als Pianist und Keyboarder dem 80er-Jahre-Rock und ist nach kleineren Umwegen seit mehr als 20 Jahren wieder in Lippe zu Hause. Christian Jachinski schreibt Krimis und Comedy-Literatur, die er mit Singer-Songwriter Jonas Pütz auf die Bühnen bringt. Weitere Infos gibt’s hier.